| Unternehmensteuerreformgesetz 2008 |
Inkrafttreten
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Abgeltungsteuer ¡ì¡ì 20, 23, 32d EStG |
Abschaffung des Halbeink¨¹nfteverfahrens
Abgeltungsteuer f¨¹r private Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden) i. H. v. 25% (zzgl. Soli und KiSt)
auch bei privaten Veräußerungsgeschäften, die dann als Eink¨¹nfte aus Kapitalvermögen zu erfassen sind
Antragsveranlagung möglich, wenn g¨¹nstiger f¨¹r Steuerpflichtigen
Verluste aus Kapitalvermögen, die aus der Veräußerung von Aktien entstehen, nur noch mit Veräußerungsgewinnen aus Aktien ausgleichsfähig
Gewinne aus dem Verkauf von Anteilen an Kapitalgesellschaften sind außerhalb des ¡ì 17 EStG Eink¨¹nfte aus Kapitalvermögen
Wegfall der bisherigen Spekulationsfrist
Anwendung auf Anteile, die nach dem 31.12.2008 erworben wurden
Spekulationsfrist f¨¹r Immobilien bleibt mit 10 Jahren unverändert
f¨¹r ¨¹brige Wirtschaftsg¨¹ter weiterhin Spekulationsfrist von einem Jahr (10 Jahre bei Eink¨¹nfteerzielung aus dem Gegenstand)
f¨¹r Lebensversicherungen verbleibt es bei der Regelbesteuerung |
1.1.2009 |
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Abschreibung ¡ì 7 Abs. 2 und 3 EStG |
¡¤ Abschaffung der degressiven Abschreibung
Wirtschaftsg¨¹ter mit Ak/HK bis zu 150 € sind - zwingend - sofort Betriebsausgaben
wenn mehr als 150 € aber nicht mehr als 1.000 €: Bildung eines Sammelpostens, der ¨¹ber 5 Jahre gewinnmindernd aufzulösen ist
besondere Aufzeichnungsvorschriften entfallen |
1.1.2008 |
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Investitionsabzugsbetrag / Ansparabschreibung ¡ì 7g EStG |
maximaler Abzugsbetrag im Jahr der Inanspruchnahme und den 3 Vorjahren 200.000 €
bei bilanzierenden Unternehmern: Wert des Betriebsvermögens nicht mehr als 235.000 € (bisher 210.000 €)
bei freiberuflich Tätigen: Gewinn nicht mehr als 100.000 €. Bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft: Wirtschaftswert oder Ersatzwirtschaftswert von nicht mehr als 125.000 € (bisher Einheitswert)
gegen¨¹ber dem Finanzamt: Benennung des Wirtschaftsgutes seiner Funktion nach, f¨¹r das die Ansparabschreibung gebildet werden soll (bisher: hinreichende Bezeichnung)
Ausweitung des Beg¨¹nstigungszeitraumes (Investitionsfrist) auf das Jahr der Bildung und die 3 (bisher 2) folgenden Jahre |
1.1.2008 |
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Anteile im Betriebsvermögen ¡ì¡ì 3 Nr. 40, 3c Abs. 2 EStG |
f¨¹r Erträge (Dividenden und Veräußerungsgewinne) aus Anteilen an Kapitalgesellschaften im Betriebsvermögen entfällt das Halbeink¨¹nfteverfahren
Nunmehr Teileink¨¹nfteverfahren; 40% (vorher 50%) steuerfrei |
1.1.2009 |
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Zinsschranke / Gesellschafter-Fremdfinanzierung
¡ì 8a KStG, ¡ì 4h EstG |
Einf¨¹hrung einer allgemeinen Zinsschranke
Bezugsfähigkeit der Schuldzinsen bis zur Höhe der Zinserträge
weitergehender voller Abzug nur, wenn
Saldo aus Zinsen und Zinserträgen < 1 Mio. €
keine Konzernzugehörigkeit oder
Eigenkapitalquote des Betriebes max. 1 Prozentpunkt geringer als die des Konzerns
sonst: Abzug i. H. v. 30% des EBITDA
Vortrag der nicht abzugsfähigen Zinsausgaben
Ersetzung des bisherigen ¡ì 8a KStG (Gesellschafter-Fremdfinanzierung) durch Bezug auf Zinsschranke (¡ì 4h EstG) |
1.1.2008 |
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Gewerbesteueranrechnung ¡ì 35 Abs. 1 EstG |
Erhöhung des Anrechnungsfaktors bei der Einkommensteuer von 1,8 auf 3,8 |
1.1.2008 |
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Gewerbesteuerabzug ¡ì 4 Abs. 4 EstG |
Gewerbesteuer nicht mehr als Betriebsausgabe abzugsfähig |
1.1.2008 |
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Gewerbesteuerliche Hinzurechnung ¡ì 8 GewStG |
gewerbesteuerliche Hinzurechnung der Dauerschuldzinsen entfällt
daf¨¹r Hinzurechnung von 25% der Summe aller Zinsen, von 65% der Immobilienmieten, 20% der Mieten und Leasingraten f¨¹r mobile Wirtschaftsg¨¹ter und 25% der Lizenzgeb¨¹hren
Freibetrag f¨¹r o.g. Summe 100.000 €
Anhebung der Beteiligungsgrenze f¨¹r gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Dividendenerträgen aus Streubesitz von Kapitalgesellschaften von 10% auf 15% |
1.1.2008 |
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Gewerbesteuermesszahl ¡ì 11 Abs. 2 GewStG |
Absenkung der Gewerbesteuermesszahl von 5% auf 3,5% |
1.1.2008 |
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Körperschaftsteuersatz ¡ì 23 Abs. 1 KStG |
Absenkung der Körperschaftsteuer von 25% auf 15% |
1.1.2008 |
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Mantelkauf / Verlustvortrag ¡ì 8 Abs. 4 KStG, ¡ì 8c KStG |
Bei Übertragung von Kapitalgesellschaftsanteilen von mehr als 25% bis zu 50% innerhalb von 5 Jahren quotaler Verlust des Verlustvortrags
bei mehr als 50% kompletter Verlust des Verlustvortrages |
1.1.2008 |
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Sparer-Pauschbetrag ¡ì 20 Abs. 4 EstG |
f¨¹r private Anleger Einf¨¹hrung eines pauschalen Sparer-Pauschbetrag f¨¹r die Eink¨¹nfte aus Kapitalvermögen in Höhe von 801 € (Zusammenfassung von Sparer-Freibetrag und Werbungskosten-Pauschbetrag; Ehegatten 1.602 €)
Abzug der tatsächlichen Werbungskosten ausdr¨¹cklich ausgeschlossen |
1.1.2009 |
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Besteuerung stehengelassener (thesaurierter) Gewinne ¡ì 34a EstG |
Einf¨¹hrung einer Thesaurierungsbeg¨¹nstigung (auf Antrag) mit anschließender Nachbelastung bei Entnahmen
Beschränkung auf laufende Eink¨¹nfte
bei Thesaurierung von Gewinnen beträgt Steuersatz 28,25% - zzgl. Solidaritätszuschlag
Antragsberechtigung: Beteiligung zu mehr als zehn Prozent am Gewinn oder Gewinnanteil mehr als 10.000 €
bei späterer Entnahme Nachbelastung mit Abgeltungssteuersatz f¨¹r Dividenden |
1.1.2008 |
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Wertetransfer in das Ausland / Funktionsverlagerungen ¡ì 1 Abs. 3 AstG |
Funktionsverlagerungen = Transfer von Werten und Gewinnpotenzial in das steuerg¨¹nstigere Ausland
zusammengefasste Bewertung der verlagerten Funktion als Ganzes (Transferpaket) vorgesehen, auch mittransferierter Firmenwertanteil
bei endg¨¹ltiger Übertragung ¨¤ Sofortversteuerung |
18.8.2007 |
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Wertpapierleihe ¡ì 8b Abs. 10 KStG |
kein Betriebsausgabenabzug f¨¹r Kompensationszahlungen bei Überlassung von Aktien ¨¹ber den Dividendenzahltag
auch Wertpapierpensionsgeschäfte betroffen |
1.1.2007 |
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Jahressteuergesetz 2007 |
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Betriebliche Altersversorgung ¡ì 3 Nr. 56 EstG |
Einf¨¹hrung einer zunehmenden Steuerfreistellung von nach dem 31.12.2007 geleisteten, laufenden Zuwendungen des Arbeitgebers zum Aufbau einer nicht kapitalgedeckten Altersversorgung der Arbeitnehmer
langfristig gestreckter, stufenweiser Einstieg in die nachgelagerte Besteuerung dieser Zuwendungen |
1.1.2008 |